Projekte

Archiv der geförderten Projekte

Hier erhalten Sie eine Übersicht über die Forschungsprojekte, die von der Deutschen Stiftung für Herzforschung gefördert wurden.

Projekt Titel
Klotho-related dysregulated FGF23 signaling causes pulmonary arterial hypertension
Forscher*innen

Dr. rer. nat. Jana Grune

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Institution
Charité - Universitätsmedizin Berlin
Abteilung

Institut für Physiologie

DSHF Preise/Förderung
Projektförderung
Projektförderung
Projekt Beschreibung

Ein hoher Druck in den Blutgefäßen der Lunge (sog. Lungenhochdruck, PAH – Pulmonalarterielle Hypertonie) führt zu Herzschwäche und langfristig zu Herzversagen. Bekannt ist, dass Patienten mit chronischer Nierenunterfunktion gehäuft eine PAH entwickeln. Das scheint etwas mit dem Fibroblastenwachstumsfaktor 23 (FGF23) zu tun zu haben: Ist die FGF23-Konzentration erhöht, wachsen Zellen in den Blutgefäßen der Lunge verstärkt und das begünstigt einen Lungenhochdruck. Mit zielgerichteten Antikörpern gegen FGF23 könnte man die Krankheit behandeln. Dazu ist jedoch ein besseres Verständnis der Signalkaskaden nötig. Ziel der Studie ist es, die molekularen Mechanismen weiter zu untersuchen, verschiedene Medikamentenklassen auf ihr Potenzial für die klinische Anwendung hin zu überprüfen und zu ermitteln, ob die PAH durch eine FGF23-Bestimmung im Blut von Patienten mit chronischer Nierenerkrankung früher als bisher erkannt werden kann.

Projekt Zeitraum
-
Fördersumme
69.400€
Projekt Titel
Angewandte Telemedizin in der Herzchirurgie: prospektive Analyse der Erfolgsrate der chirurgischen Kryo-Ablation von Vorhofflimmern mittels Smart Watch Elektrokardiogramm
Forscher*innen

PD Dr. med. Keti Vitanova, Dr. med. Nina Feirer

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Institution
Deutsches Herzzentrum München
Abteilung

Klinik für Herz- und Gefäßchirurgie

DSHF Preise/Förderung
Projektförderung
Projektförderung
Projekt Beschreibung

Telemedizinische Behandlungsmethoden werden zunehmend bedeutsam, zum Beispiel zur weiteren Beobachtung, wenn Patientinnen und Patienten nach Operationen nach Hause entlassen sind. Per Smartphone und/oder Smart Watch können sie mit behandelnden Ärzten in Verbindung bleiben und ihre Gesundheitsdaten prüfen lassen. Am Deutschen Herzzentrum München sollen Patienten, die wegen Vorhofflimmerns eine kardiochirurgische Operation (Verödung elektrischer Leitungsbahnen) hatten, ein Jahr lang per Smart Watch nachbeobachtet werden. Die am Handgelenk zu tragende digitale Uhr kann Elektrokardiogramme (EKG) ableiten. Die EKGs werden per App an die behandelnden Ärzte übersandt. Die Erfolgsrate der Operation wird auf diese Weise überprüft, ohne dass wie bisher Ereignisrekorder implantiert oder die vielfach als aufwändig empfundenen Langzeit-EKGs abgeleitet werden müssen. Bei auftretenden Veränderungen können die behandelnden Ärzte früher als bislang aktiv werden. Die Studienärzte wollen nachweisen, dass sich die Behandlung per Telemedizin optimieren lässt.

Projekt Zeitraum
-
Fördersumme
57.585€
Projekt Titel
Vagal nerve stimulation for the treatment of persistant atrial fibrillation (VAST-AF): a randomized, controlled, blinded, monocentric clinical trial
Forscher*innen

Dr. med. Patrick Swojanowsky

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Institution
Marienhaus Klinikum Hetzelstift Neustadt/Weinstraße
Abteilung

Medizinische Klinik I: Kardiologie

DSHF Preise/Förderung
Projektförderung
Projektförderung
Projekt Beschreibung

Bei persistierendem Vorhofflimmern mit belastender Symptomatik wird teils die elektrische Kardioversion angewendet – ein kurzer, synchronisierter Stromstoß, um das Herz wieder in den normalen Rhythmus zu überführen. Häufig kommt es jedoch innerhalb kurzer Zeit erneut zu Vorhofflimmern. Eine therapeutische Beeinflussung des autonomen Nervensystems, das die Herzfunktion steuert, könnte das Wiederauftreten von Vorhofflimmern verhindern oder verzögern. In der klinischen Studie wird mit einem Reizstromgerät ein minimaler Stromimpuls an einen Ast des Vagusnervs am Ohr abgegeben – eine Methode, die bereits bei Krampfanfällen oder Tinnitus zum Einsatz kommt. 60 Patienten werden für eine Gesamtdauer von 3 Monaten mindestens eine Stunde täglich über eine Ohrelektrode stimuliert und weitere 60 Patienten zur Kontrolle nur scheinstimuliert – weder Patienten noch auswertende Prüfärzte wissen, wer aktiv behandelt worden ist und wer nicht (Doppelblind-Verfahren). Nach Entblindung der Daten kann verglichen werden, inwiefern sich die Symptomatik des Vorhofflimmerns sowie das Auftreten von Komplikationen innerhalb eines halben Jahres reduziert hat.

Projekt Zeitraum
-
Fördersumme
20.000€
Projekt Titel
From Macrophage Biology Towards Cardiac Regeneration
Forscher*innen

Dr. Mona Malek Mohammadi

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Institution
UKB Universitätsklinikum Bonn
Abteilung

Institut für Physiologie I, Life & Brain Center

DSHF Preise/Förderung
Projektförderung
Projektförderung
Projekt Beschreibung

Das grundlagenwissenschaftliche Forschungsprojekt beschäftigt sich mit der Regenerationsfähigkeit von Herzmuskelzellen, also die Fähigkeit zur Selbstreparatur. Dies ist wichtig für die Entwicklung neuer Therapieansätze bei Herzschwäche. Dazu hat die Arbeitsgruppe bereits ein neues Tiermodell zur Untersuchung solcher Regenerationsmechanismen entwickelt. Sie ermöglichen bei neugeborenen Mäusen die Anpassung des Herzens an Stressoren. Von Bedeutung sind dabei bestimmte Zellen des Immunsystems, besonders Makrophagen. Ziel ist es, die Rolle und Funktion bestimmter Arten von Makrophagen bei der Regenerationsfähigkeit von Herzen im Neugeborenenalter zu untersuchen.  Dies könnte Hinweise geben auf Behandlungsoptionen zum Schutz und/oder zur Regeneration erwachsener Herzen nach einer Verletzung oder Belastung.

Projekt Zeitraum
-
Fördersumme
69.650€
Projekt Titel
Dynamische Überblähung unter Belastung bei Patienten mit angeborenem Herzfehler
Forscher*innen

Dr. rer. nat. Julia Hock

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Institution
Deutsches Herzzentrum München
Abteilung

Klinik für angeborene Herzfehler und Kinderkardiologie

DSHF Preise/Förderung
Projektförderung
Projektförderung
Projekt Beschreibung

Viele Erwachsene mit angeborenen Herzfehlern haben eine auffällige Lungenfunktion. Die körperliche Leistungsfähigkeit kann neben kardiologischen Gründen, wie der Herzerkrankung selbst, oder dem Trainingszustand auch aufgrund der Lunge eingeschränkt sein. Dies kann an einer Überblähung der Lunge, die erst unter Belastung auftritt, liegen: die eingeatmete Luft kann unter Belastung nicht mehr vollständig ausgeatmet werden, weshalb mit jedem Atemzug immer weniger Frischluft in die Lunge gelangt. Diese sogenannte dynamische Überblähung der Lunge sowie deren Messung unter Belastung, ist wissenschaftliches Neuland. Im Rahmen der aktuellen Studie soll geklärt werden, wie viele Patientinnen und Patienten mit angeborenem Herzfehler bei einem Belastungstest eine Lungenüberblähung entwickeln. Ferner sind mögliche Risikofaktoren zu identifizieren und bei einer solchen dynamischen Überblähung die Patienten einer weiteren Diagnostik bei einem Lungen-Facharzt zuzuführen.

Projekt Zeitraum
-
Fördersumme
68.236€
Projekt Titel
Einfluss von Sevofluran vs. Propofol am Kardiopulmonalen Bypass in Hinsicht auf Mikrozirkulation der Endorgane und kardiopulmonalen Funktion am Schweinetierversuch
Forscher*innen
Andreas Möbius

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Institution
Universitätsklinikum Heidelberg
Abteilung
Klinik für Herzchirurgie, Abt. Kardiotechnik
DSHF Preise/Förderung
Projektförderung
Projektförderung
Projekt Beschreibung
Die Verwendung von Sevofluran am Extrakorporalen Kreislaufes ist in den letzten Jahren immer mehr in den Vordergrund gerückt. Durch pharmakokinetische Eigenschaften und Hypothermie werden bestimmte pathophysiologische Mechanischen im Körper außer Kraft gesetzt, die Einfluss auf die Endorganperfusion haben. Um das postoperative Outcome besser einschätzen zu können, sind Untersuchungen notwendig.
Projekt Zeitraum
-
Fördersumme
69.951€
Projekt Titel
Investigation of the crosstalk of Interleukin-6 and Endothelin-1 in vascular dysfunction
Forscher*innen
PD Dr. med. Susanne Helena Karbach

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Institution
Universitätsmedizin Mainz
Abteilung
Zentrum für Kardiologie und Centrum für Thrombose und Hämostase
DSHF Preise/Förderung
Projektförderung
Projektförderung
Projekt Beschreibung
Herzinsuffiziente Patienten zeigen häufiger kognitive Beeinträchtigungen als Gesunde. Kognitive Beeinträchtigungen wirken sich prognostisch nachteilig aus. Ziel ist es zu überprüfen, ob Patienten mit stabiler Herzinsuffizienz von einem gezielten kognitiven Training profitieren uns sich Trainingseffekte auf andere kognitive Bereiche, Affektivität, Lebensqualität und Krankheitsmanagement auswirken.
Projekt Zeitraum
-
Fördersumme
69.113€
Projekt Titel
Einfluß der Zytokinentfernung während Herzoperation auf die Assoziation von systemischer Inflammationsreaktion und endothelialen Progenitorzellen
Forscher*innen

Dr. med. Zulfugar Timur Taghiyev

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Institution
Universitätsklinikum Gießen und Marburg GmbH
Abteilung

Klinik für Herz-, Kinderherz- und Gefäßchirurgie

DSHF Preise/Förderung
Projektförderung
Projektförderung
Projekt Beschreibung

Wenn während herzchirurgischer Operationen die Herz-Lungen-Maschine (extrakorporale Zirkulation, EKZ) zum Einsatz kommt, reagiert der Körper mit einer Entzündungsreaktion. Diese wird durch den Blutkontakt mit der Herz-Lungen-Maschine ausgelöst. Werden dabei übermäßig Entzündungsbotenstoffe ausgeschüttet, kann es zu einem lebensgefährlichen Entzündungssturm kommen. Daher wurden spezielle Filter entwickelt, die solche Botenstoffe abfangen. Im Blut befinden sich auch Vorläuferzellen (Stammzellen), deren Anzahl bei der Entzündungsreaktion, ebenfalls abweicht. In der Pilotstudie soll der Zusammenhang zwischen Entzündungsreaktion bei Herzoperation und der Zahl der Stammzellen bei Anwendung des Spezialfilters untersucht werden. Dies soll Aufschluss darüber geben, zu welchen Zeitpunkt zuverlässig eine übermäßige Entzündungsreaktion vorhergesagt werden kann. Daraus ergeben sich Hinweise auf die Anwendung des Filtersystems mit womöglich günstigen Auswirkungen auf die kurz- und mittelfristigen Überlebenschancen der Patienten.

Projekt Zeitraum
-
Fördersumme
67.092€
Projekt Titel
The accuracy of estimation of event rates and effect sizes in contemporary cardiovascular trials
Forscher*innen
PD Dr. Christoph Olivier

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Institution
Universitäts-Herzzentrum Freiburg | Bad Krozingen
Abteilung
Klinik für Kardiologie und Angiologie I
DSHF Preise/Förderung
Projektförderung
Projektförderung
Projekt Zeitraum
-
Fördersumme
21.340€
Projekt Titel
Right VEntricular Contractile ReSERve in Functional Tricuspid Regurgitation (RESERVE)
Forscher*innen

Dr. med. Maximilian von Roeder

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Institution
Herzzentrum Leipzig
Abteilung

Universitätsklinik für Kardiologie

DSHF Preise/Förderung
Projektförderung
Projektförderung
Projekt Beschreibung

Wenn die Herzklappe zwischen rechtem Herzvorhof und rechter Herzkammer (Trikuspidalklappe) undicht wird, aber die häufig alten Patientinnen und Patienten nicht operiert werden können, dann steht die neue Behandlungsoption einer Katheter-basierten Klappenreparatur zur Verfügung. Allerdings ist bislang nicht geklärt, welche der Betroffenen am meisten von der Therapie profitieren – der übliche Herzultraschall (Echokardiographie) reicht für diese Einschätzung nicht aus. Um die Funktion des rechten Herzens besser beurteilen und den Verlauf nach Klappenreparatur besser als bislang vorhersagen zu können, erfolgt in der klinischen Studie eine Echokardiographie unter körperlicher Belastung auf einem Liegefahrrad. Zusätzlich werden bei einigen Patienten eine kardiale Magnetresonanztomographie (CMR) sowie mit einem Spezialkatheter bestimmte Druckmessungen im Herzen vorgenommen. Ziel ist es, das Verständnis für das Krankheitsgeschehen und die Patientenauswahl für die neue Behandlungsmethode zu verbessern.

Projekt Zeitraum
-
Fördersumme
69.643€
Projekt Titel
Effectiveness of multisensory stimulation in preventing postoperative delirium following cardiac surgery in older adults (Feel Well Trial)
Forscher*innen
Dr. med. Tugce Dinc

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Institution
UKB Universitätsklinikum Bonn
Abteilung
Klinik für Anästhesiologie und Operative Intensivmedizin
DSHF Preise/Förderung
Projektförderung
Projektförderung
Projekt Zeitraum
-
Fördersumme
9.548€
Projekt Titel
Analyse Apolipoprotein-B 100 reaktiver CD4+ T Zellen in normalgewichtigen und adipösen pädiatrischen Patient*innen
Forscher*innen

Prof. Dr. med. Holger Winkels

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Institution
Herzzentrum Uniklinik Köln
Abteilung

Klinik III für Innere Medizin

DSHF Preise/Förderung
Projektförderung
Projektförderung
Projekt Beschreibung

Kinder und Jugendliche mit Adipositas haben im späteren Leben ein erhöhtes Herzinfarktrisiko. Die chronisch erhöhten Blutfettwerte verursachen eine Entzündung in den Gefäßwänden und fördern auf diese Weise die Atherosklerose (Gefäßverkalkung). Es gibt Hinweise darauf, dass es mit einer spezifischen Impfung gelingen könnte, das Fortschreiten der Atherosklerose zu verhindern. Grundlage der Impfung sind die Wechselwirkungen zwischen spezifischen Zellen des Immunsystems (T-Zellen) und Strukturkomponenten bestimmter Blutfette (LDL-Cholesterin). Die Funktion der T-Zellen soll zwischen 190 Kindern und Jugendlichen mit Adipositas und 43 normalgewichtigen Teilnehmerinnen und Teilnehmern im Alter von 8 und 17 Jahren untersucht werden. Geklärt wird, ob das Immunsystem adipöser Kinder und Jugendlicher die Voraussetzungen für eine Impfung gegen Atherosklerose erfüllt.

Projekt Zeitraum
-
Fördersumme
70.338€
Projekt Titel
Spendergedanken und Herztransplantation (SpHer)
Forscher*innen
Dr. Nora M. Laskowski

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Institution
Ruhr-Universität Bochum
Abteilung
Campus OWL, Universitätsklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Lübbecke
DSHF Preise/Förderung
Projektförderung
Projektförderung
Projekt Beschreibung
Eine Herztransplantation ist aufgrund der ständig präsenten Todesbedrohung eine hohe psychische Belastung für die Patientinnen und Patienten sowie für deren Angehörige. Nach erfolgter Transplantation machen sich einige Menschen Gedanken über die Spenderperson, von der sie das transplantierte Herz erhalten haben. Diese Gedanken werden als Belastung wahrgenommen, manche berichten von Veränderungen der eigenen Persönlichkeit. Diese mit dem Begriff Spenderperson- und Organgedanken (SPOG) bezeichnete Phänomen ist kaum erforscht. Erstmals soll nun eine große Gruppe von Patientinnen und Patienten zu Auftreten, Inhalten und Dauer solcher Gedanken systematisch befragt werden. Dies kann die gezielte Verbesserung der psychischen Gesundheit von Menschen nach Herztransplantation dienen.
Projekt Zeitraum
-
Fördersumme
47.600€
Projekt Titel
Die Pupillometrie zur Vorhersage von patientenrelevanten Endpunkten bei Patienten mit akuter Herzinsuffizienz (PURE)
Forscher*innen
Dr. med. Tanja Kücken

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DSHF Preise/Förderung
Projektförderung
Projektförderung
Projekt Zeitraum
-
Fördersumme
68.120€
Projekt Titel
Entwicklungsfähigkeit vom Wirkstoff zum Arzneimittel: Fallstudie über Peptid- und niedermolekulare Inhibitoren des Blutgerinnungsfaktors XIIIa
Forscher*innen

Sonali Vaidya und Mohammad Mubassherul Islam

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Institution
Universität Bonn
Abteilung

Pharmazeutisches Institut, Pharmazeutische Biochemie und Bioanalytik

DSHF Preise/Förderung
Projektförderung
Projektförderung
Projekt Beschreibung

Bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen spielen Blutgerinnselbildungen (Thrombosen) eine maßgebliche Rolle. Die Gerinnung mit Medikamenten zu hemmen, ist deshalb essenzieller Bestandteil verschiedener Behandlungsstrategien bei Schlaganfällen, Herzinfarkten oder Venenthrombosen. In jüngster Zeit wird hierbei versucht, bestimmte Gerinnungsfaktoren spezifisch auszuschalten – im Unterschied zu früheren unspezifischen Behandlungsansätzen. Zur Hemmung des Gerinnungsfaktors XIIIa (FXIIIa) war es lange nicht gelungen, spezifische Hemmstoffe zu entwickeln. Zuletzt haben sich Varianten des Moleküls Tridegin aus dem Amazonas-Riesenblutegel Haementeria ghilianii als vielversprechend erwiesen. Diese Verbindungen sollen weiter untersucht, deren Potenzial für die chemische oder auch biotechnologische Herstellung geprüft sowie präklinisch getestet werden. Ziel ist es, potenzielle Kandidaten für einen Arzneistoff zu entwickeln, mit dem FXIIIa sicher und effektiv gehemmt werden kann.

Projekt Zeitraum
-
Fördersumme
68.500€
Projekt Titel
Versorgungsoptimierung und vergleichende Wirksamkeitsstudien bei Kindern mit angeborenen Herzfehlern
Forscher*innen
PD Dr. Jana Logoteta

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Institution
Universitätsklinikum Schleswig Holstein, Campus Kiel
Abteilung
Klinik für Angeborene Herzfehler und Kinderkardiologie
DSHF Preise/Förderung
Projektförderung
Projektförderung
Projekt Beschreibung
Die Daten von Patienten mit einem angeborenen Herzfehler der Barmer Ersatzkasse sollen hinsichtlich unterschiedlicher medikamentöser, invasiver oder operativer Therapieformen verglichen werden. Da es sich um eine große Gruppe von Patienten handelt, soll das Projekt zu einer Verbesserung der Überlebensrate und zu einer Verringerung von Komplikationen im Verlauf des Lebens der betroffenen Patienten beitragen.
Projekt Zeitraum
-
Fördersumme
70.000€
Projekt Titel
Prävelenz kardialer Klappenerkrankungen in der Allgemeinbevölkerung - Meta-analyse individueller Probandendaten
Forscher*innen
Dr. med. Paul Haller

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Institution
Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE)
Abteilung
Universitäres Herz- und Gefäßzentrum Hamburg, Klinik und Poliklinik für Herz- und Gefäßchirurgie
DSHF Preise/Förderung
Projektförderung
Projektförderung
Projekt Zeitraum
-
Fördersumme
45.642€
Projekt Titel
Effekte einer akuten Aktivierung der Protein-Phosphatase-1 mittels eines neuartigen, lichtaktivierbaren Peptids auf Kalziumstoffwechsel und elektromechanische Kopplung im Vorhofflimmern
Forscher*innen

PD Dr. med. Thomas Fischer

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Institution
Universitätsklinikum Würzburg
Abteilung

Medizinische Klinik und Poliklinik I, Kardiologie

DSHF Preise/Förderung
Projektförderung
Projektförderung
Projekt Beschreibung

Ziel dieses grundlagenwissenschaftlichen Projekts ist es, neue Ansätze zur Behandlung bei Herzrhythmusstörungen wie Vorhofflimmern zu entwickeln. Begünstigt werden solche Arrhythmien durch Veränderungen des Kalziumstoffwechsels der Herzmuskelzelle, u.a. durch einen verstärkten Verlust von Kalzium-Ionen (diastolisches Kalziumleck) aus dem intrazellulären Kalziumspeicher. Dies steht u.a. in Verbindung mit einer lokal verminderten Aktivität eines Enzyms, der Protein-Phosphatase 1. In dem Forschungsvorhaben soll die Rolle dieses Enzyms mittels eines neuartigen lichtaktivierbaren Peptids genauer untersucht werden. Die Effekte werden sowohl bei Herzmuskelzellen von Mäusen als auch in isolierten menschlichen Herzmuskelzellen von Patienten mit Vorhofflimmern untersucht.

Projekt Zeitraum
-
Fördersumme
67.300€
Projekt Titel
Degenerative Aortenklappenstenose - Welche Rolle spielen valvuläre Ablagerungen von Amyloidprotein in der Pathogenese und im Krankheitsverlauf?
Forscher*innen
Dr. Tatsiana Castor

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Institution
Uniklinikum Tübingen
Abteilung
Medizinische Klinik, Innere Medizin III, Kardiologie und Angiologie
DSHF Preise/Förderung
Projektförderung
Projektförderung
Projekt Beschreibung
Eine Verkalkung und Verengung der Aortenklappe, also jener Herzklappe, durch die das Blut aus der linken Herzkammer in die Hauptschlagader gelangt, ist die häufigste Herzklappenerkrankung in westlichen Ländern. Außer komplexen entzündlichen und kalzifizierenden Prozessen können daran auch Ablagerungen spezifischer Eiweiße (Proteine) beteiligt sein. Es handelt es sich um abnorme Amyloidproteine, die im Zusammenhang mit einer kardialen Amyloidose unter anderem die Architektur der Aortenklappensegel beeinträchtigen und zu hochgradigen Verengungen (Aortenklappenstenose) führen. Ziel des Forschungsvorhabens ist es, bei Patienten mit Aortenklappenstenose den Zusammenhang zur kardialen Amyloidose zu untersuchen und dabei die Rolle verschiedener Amyloidproteine im Krankheitsprozess zu klären.
Projekt Zeitraum
-
Fördersumme
68.050€
Projekt Titel
Die Rolle der genetischen Prädisposition bei der Entwicklung kardialer Umbauprozesse bei Patienten mit Aportenklappenstenose
Forscher*innen
Dr. Dominik Westphal

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Institution
Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München
Abteilung
Klinik und Poliklinik für Innere Medizin I
DSHF Preise/Förderung
Projektförderung
Projektförderung
Projekt Zeitraum
-
Fördersumme
56.000€